Projektmanagement

Das ENRI-East-Konsortium ist ein internationales Netzwerk mit elf Forschungsteams, die seit mehr als 15 Jahren miteinander kooperieren. Legal gesehen ist ENRI-East allerdings eine kurzfristig zusammengestellte Verbindung, die ausschließlich für die Durchführung des Projekts gegründet wurde. Dies entspricht der Arbeitsbeschreibung (Description of Work), die einen integralen Bestandteil des Grant-Abkommens zwischen der Europäischen Kommission und den ENRI-East-Partnern darstellt.
Neben dem Grant-Abkommen und der Description of Work liegt der Arbeit des Konsortiums ein Konsortiumsabkommen (Consortium Agreement), eine Art Projektkonstitution, zugrunde. Das Konsortiumsabkommen definiert das Arbeitspensum, das den einzelnen Partnern zugeteilt wird, reguliert das Entscheidungsfindungsprozedere im Konsortium, definiert die Urheberrechte im Bezug auf die Daten, die Berichte und weitere wissenschaftliche Ergebnisse des Projekts.

Gründungsdokumente des ENRI-East-Konsortiums

  • Grant-Abkommen (Grant Agreement) zwischen der Europäischen Kommission und den Projektpartnern (Koordinatoren)
  • Beitrittsformular das von jedem Partner unterzeichnet wird, der in das Grant-Abkommen einsteigt
  • Konsortiumsabkommen (Consortium Agreement) zwischen allen ENRI-East-Partnern
  • Richtlinien und Regen für die Umsetzung von FP7-Projekten

Diese grundlegenden Dokumente werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sobald diese von der Europäischen Kommission und dem Konsortium offiziell angenommen sind.
In der Zwischenzeit werden die folgenden Managementgremien das Projekt leiten (diese Regelung kann Änderungen unterliegen):

Jahrestagung des ENRI-East-Konsortiums

Alle TeamleiterInnen und führende/n ExpertInnen treffen sich mindestens ein Mal pro Jahr an unterschiedlichen Tagungsorten. Die Jahrestagung ist das zentrale Beratungs- und Koordinationsgremium, in dem wissenschaftliche und administrative Fragen diskutiert werden.

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ENRI-East-Vorstand (Steering Committee)

Der Vorstand umfasst alle elf TeamleiterInnen und den wissenschaftlichen Projektleiter (der im ENRI-East-Vorstand den Vorsitz führt), den Vorsitz der Gruppe für Ethikfragen, den/die Genderbeauftragte/n und den Vorsitz des Beirats.
Der Vorstand ist das wichtigste Gremium zur Beschlussfassung für das Konsortium. Der Vorstand tagt mindestens zwei Mal pro Jahr und ist verantwortlich für:

  • die Freigabe der Richtlinien für die wissenschaftlichen Arbeitspakete
  • die Beschlussfassung bezüglich der geographischen, thematischen und methodischen Ausdehnung der quantitativen und qualitativen Studien
  • die Prüfung und Freigabe der Projektberichtentwürfe und die Qualitätssicherung für folgende Studien
  • die Bewilligung von Änderungen und Modifikationen der Arbeitspakete, des Zeitplans, der Konsortiumszusammensetzung und der Budgetaufteilung und -verwendung
  • die Freigabe der Tagesordnung für die Projektmeetings
  • die Freigabe der Agenda und des Programms bei den regionalen Workshops und der Abschlusskonferenz
  • die Koordination der Leitungsbestrebungen und der Qualitätssicherung gemeinsam mit dem Beirat
  • weitere Fragen (Forschung, Diskussion und Verbreitung der Projektergebnisse)

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ENRI-East-Projektkoordinator

Das Koordinationsteam am Institut für Höhere Studien in Wien ist für die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission verantwortlich sowie für die Verteilung der Gelder, die Sammlung von Ergebnissen und das Verfassen der Jahres- und Abschlussberichte für die Kommission.

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ENRI-East-Management

(Central Management Unit)
Der Projektkoordinator wird von einem kleinen Team unterstützt. Zusammen bilden diese die Consortium Management Unit. Sie besteht aus dem wissenschaftlichen Leiter Prof. Heinrich, dem Projektkoordinator Dr. Chvorostov, JuniorassistentInnen und BuchhalterInnen. Es ist für die Administration und den reibungslosen Ablauf des Projekts zuständig sowie für die Organisation von Projektmeetings.

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ENRI-East-Fachgruppe zur Befragungsdurchführung

(Survey Technical Group)
Die Fachgruppe umfasst das Konsortium und die TeamleiterInnen, die sehr viel Erfahrung an Umfragekonzeptualisierung und -umsetzung mitbringen. Die Gruppe koordiniert die Studien und Umfragen und gewährleistet die Qualität der empirischen Arbeit. Die Gruppe ist dem Vorstand unterstellt und arbeitet in seinem Auftrag.

Die Verantwortungsbereiche der Fachgruppe umfassen:

  • Vorschläge für den Vorstand auszuarbeiten bezüglich der geographischen, thematischen und methodischen Ausdehnung der quantitativen und qualitativen Studien
  • Freigabe des Designs der Forschungsinstrumente (Stichprobenziehung, Fragebögen, Instruktionen, Datenerfassung, Datenreinigung und Vereinheitlichungsprozedere)
  • Gewährleistung der Qualitätssicherung der quantitativen und qualitativen Untersuchungen
  • Betreuung der vereinheitlichten Datenerfassung, Datenreinigung und Vereinheitlichung der internationalen Umfragedatensets

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ENRI-East- Öffentlichkeitsarbeits- und Kommunikationsgruppe

(Dissemination and Communication Group)
Die Bildung der Gruppe für Fragen der Öffentlichkeitsarbeit als eine der Arbeitsgruppen des Konsortiums ist ein großes Plus für das Projekt. Jedes Projektteam sendet eine/n VertreterIn in die Arbeitsgruppe. Dies gewährleistet die Qualität und Ausgewogenheit der Website und der ENRI-East-Publikationen.

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ENRI-East-Beirat

(Vorsitz: Prof. Christian Härpfer)
Der Beirat befasst sich mit der internationalen und über Disziplinen hinausgehenden Projektberatung und organisiert Peer-Reviews von den zentralen Projektberichten durch externe ExpertInnen. Der Beirat tagt mindestens ein Mal pro Jahr, im Regelfall während der Jahrestagung. Seine Verantwortlichkeiten umfassen:

  • die Überwachung der Qualität der Projektergebnisse (interne Evaluierung in Form von Peer-Reviews)
  • die Beratung und Betreuung der Publikationen und der Öffentlichkeitsarbeit, der internationale Diskussion und der Verbreitung der Projektergebnisse
  • die Sicherstellung der Loyalität gegenüber des Projekts und der Vertraulichkeit im Bezug auf nicht publizierte Projektergebnisse und Rohentwürfe

Prof. Christian Härpfer (Director of the IHS’ Center for Strategic Development and Reader in Political Sciences at the University of Aberdeen, UK) hat den Vorsitz des Beirats inne. Christian Härpfer ist Politikwissenschafter und Soziologe, Mitbegründer (gemeinsam mit Prof. Richard Rose) der Serie New Democracies Barometer surveys, Co-Autor von
Co-author of such books as “Democracy and its alternatives: Understanding post-communist societies” (the John Hopkins University Press, 1998) and “Democratisation in a Globalizing World” (Oxford University Press, 2007). Currently - Head of Department of Politics and International Relations (University of Aberdeen) and Director of the Center for Strategic Development (IHS-Vienna).

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ENRI-East-Gruppe für Ethikfragen

(Ethical Issues Group)
(Vorsitz: Prof. Antal Örkény)
Die Gruppe für Ethikfragen wird die ethischen Standards des Projekts systematisch überprüfen. Sie wird in einem internen Prozedere alle anzuwendenden soziologischen Instrumente überprüfen und ggf. bewilligen. Die Gruppe für Ethikfragen wird für alle Fragebögen und Instrumente eine Ethikbewilligung („Ethical conformity certificate”) erstellen und im Rahmen der Schulungseinheiten (“Spring School”) spezielle Trainingssessions zu Ethikfragen durchführen.

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ENRI-East-Genderbeauftragte/r

(Gender equality officer)
Die Einführung der Position einer/s Genderbeauftragten ist eingeplant und folgt den Empfehlungen der FP7-Richtlinien. Diese Frage soll beim ersten Konsortiumstreffen diskutiert werden.